Kollektive und individuelle Identität

Jede persönliche Entwicklung benötigt an einem bestimmten Punkt einen Impuls von Außen. Wenn viele Menschen an einem Punkt der Rat- und Orientierungslosigkeit festhängen, wird ein Druck aufgebaut, um durch gesellschaftliche Veränderungen persönliche Impulse zu bekommen.
Umbrüche können in besonderer Weise für das eigene Wachstum genutzt werden. Die Möglichkeiten, die sich aus der Schwäche der etablierten Strukturen ergeben, sind in zwei Richtungen nutzbar: Für die Bildung von effektiven Gruppen, Unternehmen und Kollektiven. Und für die individuelle Bewusstseinsentwicklung.

Das Informationszeitalter sorgt zum einen für mehr individuelle Souveränität, zum anderen für mehr Vereinzelung.
Mehr und mehr wird die Wirtschaft und Gesellschaft von selbstbestimmt organisierten Bürgern beeinflusst. Destabilisierung und Infragestellung von elitären Entscheidungsprozessen und politische Ungehorsam breitet sich aus. Die alten Weltbilder zerfallen in kleinen Schritten – und mit ihm die bisherige Vorstellung von Individualität und Selbst.

Im Zuge der Etablierung des Selbstwahrnehmungssystems kommt die persönliche Identität in Bewegung. Sie ist nicht länger statisch, sondern ein Produkt der Wahrnehmung. Sie fließt im Strom der Ereignisse – genauso wie staatliche Entscheidungsvorgaben nicht länger auf vorgegebene Strukturen zurück greifen können. Sie fließen ebenfalls dorthin, wohin der Schwarm sie hin treibt.

Noch ist Unklar, zu was das führen wird. Unsicherheit, Extremismus und Aufruhr sind eine mögliche Folge. Es kann aber auch sein, dass das Gegenteil eintritt. Wer die Kompetenz und Kreativität der Menschen in die Entscheidungsfindung einbinden kann, stabilisiert Systeme und Strukturen. In dem Maße wie Partizipation gelingt, steigt die politische und wirtschaftliche Macht.

Das Selbstwahrnehmungssystem nach Yogi Bhajan kann als Grundlage für ein Gruppenbewusstsein genutzt werden, dass sich nicht an kollektiven Zwängen orientiert, sondern an den jeweils gültigen Bedürfnissen der Beteiligten. Durch eine unverfälschte Wahrnehmung erkennen die Menschen ihre Bedürfnisse und setzen sie mit den Bedürfnissen der Mitmenschen in Beziehung.

Im Gegensatz zum bisherigen kollektiven Strukturen und Weltanschauungen kann das Selbstwahrnehmungssystem nicht von Menschen kontrolliert werden. Daher kann es auch nicht für einen persönlichen Vorteil ausgenutzt werden. Diejenigen, die wissen, wie ein auf Wahrnehmung basierendes Gruppenbewusstsein funktioniert, halten den Schlüssel für Wachstum und Wohlstand in den Händen. Sie können ihre Fähigkeiten effektiv für das Überwinden von Krisen einsetzen.

Die Zukunft wird von Gruppenstrukturen geprägt sein, die heute entwickelt, vorbereitet und begonnen werden können. Die Frage ist dabei nicht, ob sich diese neuen Strukturen durchsetzen oder nicht. Für uns Menschen an der Schwelle der Veränderungen lautet die interessante Frage viel mehr, ob es gelingt, funktionierende Gruppenstrukturen zu etablieren, bevor das alte System an den selbst erzeugten Problemen zusammenbricht und viele Menschen mit sich reißt.

Dies ist keine Frage einer wie auch immer gearteten politischen oder wirtschaftlichen Agenda, sondern eine Frage der Erweiterung des individuellen Bewusstseins – z.B. mit Hilfe von Yoga und Meditation. Aus der Entwicklung des Bewusstseins etabliert sich das passende Konzept für die Zukunft.

 

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