Das Corona-Virus in der Aufstellungsarbeit

Vor kurzen haben wir auf einem Wochenend-Seminar bei einer Aufstellungsarbeit die Corona-Pandemie aufgestellt und einige interessante Erkenntnisse gewonnen.

Famillienstellen ist eine von Bert Hellinger entwickelte Gruppentherapie, die es ermöglicht, Verstrickungen in der Herkunftsfamilie zu erkennen und Blockaden aufzulösen. Diese Methode lässt sich gut mit Kundalini Yoga und/oder Sat Nam Rasyan kombinieren.

Neben dem Familienstellen ist es auch möglich, Problemfelder aller Art aufzustellen. Hierbei fungiert eine Person als VertreterIn. Sie interagiert mit den TeilnehmerInnen der Gruppe und kann so komplexe Problemfelder zum Ausdruck bringen. Dies ist kein exaktes Abbild der Realität. Allerdings können wir leichter erkennen, was verdrängt oder verschleiert ist.
In diesem Fall hat eine Person die Rolle des Virus/ der Pandemie übernommen. Anschließend hat sie spielerisch-intuitiv Kontakt zu den anderen Teilnehmenden aufgenommen. Dabei kamen einige offensichtliche und manche überraschende Dinge ans Licht.

JedeR reagieren unterschiedlich auf die Pandemie. Für manche ist sie so bedrohlich, dass ihr nicht in die Augen geschaut werden kann. Für andere ist sie wie ein alter Freund, der nicht weiter belastet. Dann gibt es einige, die den Virus ignorieren. Und es gibt diejenigen, die wütend und aggressiv auf die Pandemie reagieren.
So unterschiedlich all diese Positionen sind, so einheitlich ist die Reaktion der Person, die die Rolle der Pandemie übernommen hat. Sie reagiert dominant, rücksichtslos und übergriffig, und im vollen Bewusstsein ihrer Macht über alles und jeden. Die Reaktionen der Betroffenen sind ihr schnuppe.
Die Personen, die sie ignorieren oder wegschauen, konfrontiert die Pandemie mit körperlicher Bedrohung und mit dem Verlust der materiellen Existenz. Wut oder Freundlichkeit ist beides Wirkungslos. Den Betroffenen wird (fast) alles genommen, was sie haben.

Das Virus ist kein Lebewesen, dass reagieren könnte. Tatsächlich fehlt der Stoffwechsel völlig. Es gibt keinen Austausch, keine Beziehung zwischen dem Außen und dem Innen, was einen lebendigen Prozess ausmacht. Das Virus ist eine Bündelung von Informationen, die lebendige DNA abbilden. Diese Information ist in der Lage, lebende Zellen dazu zu bringen, das Virus zu reproduzieren. Die Zelle wird zu einer Art Zombie, dass nicht mehr Herr seiner selbst ist.

Unermüdlich wütete die Pandemie in unserer Aufstellungsgruppe. Das Virus zeigte keine Anzeichen von Erschöpfung. Irgendwann war deutlich, dass keine neue Reaktion von den Teilnehmenden mehr zu erwarten war. Völlig unerwartet hat das Virus daraufhin den Raum verlassen und ließ uns alleine zurück.
Perplex standen die TeilnehmerInnen da, wussten nicht was sie sagen sollten. Es gab keine Erleichterung und keine Erlösung, dass die Pandemie vorbei war. Alles war anders als vorher, klarer, übersichtlicher, auch kälter. Was vorher als sicher galt, galt nun nicht mehr. Und die Tür war zwar zu, aber es gab keine Möglichkeit zu verhindern, dass sie sich erneut öffnete und es weiter ging wie vorher.

 

Basistext Nr. 35: Schutz vor Manipulation und Täuschung mit Kundalini Yoga

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